Was bedeutet eigentlich..?

Nicht alle Menschen haben täglich mit Technik zu tun. Zudem werden technische Begriffe oft kompliziert oder nur für Fachleute erklärt. Diese Erklärungen sind auf Anhieb nicht einfach zu verstehen. Wir haben es uns daher zum Projekt gemacht, Begriffe aus der Technik in einfacher Sprache zu erklären.

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.htaccess

Eine Konfigurationsdatei, über die sich verzeichnisspezifische Einstellungen für den Webserver vornehmen lassen.

.htpasswd

Eine Konfigurationsdatei, über die Sie ein verschlüsseltes Password hinterlegen können. Meist wird diese Datei mit der .htaccess verwendet.



A

A-Record

Im A-Record wird die IPv4-Adresse, auf die eine Domain verweisen soll, auf den zuständigen Nameservern eingetragen. Bei einer Anfrage an diesen Nameserver gibt er den A-Record an und sagt dem anfragenden Browser somit, unter welche IPv4-Adresse die jeweilige Domain zu finden ist.

AAAA-Record

Dieselbe Funktionsweise wie der A-Record, jedoch für IPv6-Adressen.

Account

Ein anderer Name für ein Benutzerkonto. Ein Beispiel: wäre das Kundenkonto, unter dem die einzelnen Produkte im KBS verwaltet werden. Im Account werden alle Informationen eines Kunden erfasst (Name, Adresse oder auch die Kontonummer). Nach der Erstellung eines Accounts kann ein Kunde darüber auch seine Produkte buchen, welche dann über seine Kundennummer verwaltet werden.

ACL (Access Control List)

Eine Zugangs-Kontroll-Liste. Eine solche Liste legt fest, welcher Benutzer welche Daten und Dienste nutzen darf.

AXFR (Asynchronous Xfer Full Range)

Auch als Zonentransfer bekannt. Da für Domains häufig die DNS-Informationen nicht nur auf einem DNS-Server, sondern auf mehreren gespeichert wird (aus Gründen der Ausfallsicherheit), muss der DNS-Datensatz bei einer Änderung auf einem DNS-Server auch auf den Servern mit der entsprechenden Kopie geändert werden. Dies geschieht mittels des Zonentransfers, bei dem die gesamten Informationen (die sogenannte Zone) von einem DNS-Server auf den anderen kopiert wird.

Authcode / Auth-Code

Bei manchen Domains ist es möglich, zum Wechseln des Domainanbieters ein Wechselpasswort zu verwenden. Dieses Verfahren ermöglicht es dem Domaininhaber, einen Anbieterwechsel selbst und ohne Umwege einzuleiten. Das Passwort wird, um den Wechel zu beginnen, an den zukünftigen Domainanbieter gesendet, der sich daraufhin um die weiteren Schritte kümmert. Dieses Passwort nennt man meist AuthCode. Andere Namen sind AuthInfo, EPP-Code, Token oder AuthKey.

Dieses Passwort wird entweder bei der Neuregistrierung, bei einem Wechsel von Daten, Inhaber oder Anbieter oder auf Anfrage vergeben. Wenn dieses Passwort benötigt wird oder verwendet werden kann, wenden Sie sich an ihren Support, um es sich mitteilen zu lassen. Prägen Sie sich das Passwort sorgfältig ein und geben Sie es nicht weiter.

Admin-C (Administrative Contact)

Der "admin-c" ist der Kontaktdatensatz desjenigen Kontakts, der für alle Verwaltungsfragen bezüglich des Domainnamens zur Verfügung steht. Er wird als Stellvertreter des Inhabers angesehen und kann somit eine ganze Reihe an Entscheidungen bindend treffen. Je nach Domainendung kann er zum Beispiel die Verantwortung haben, Inhaber- oder Anbieterwechsel sowie Löschungsanträge zu bestätigen. Die Pflichten dieses Kontakts sind von Endung zu Endung verschieden. Der Kontakt wird vom Inhaber des Domainnamens ernannt und sollte sorgfältig gewählt weden.

Im Regelfall muss von diesem Kontakt ein Name, eine gültige Adresse, eine Telefonnummer und eine eMailadresse angegeben werden. Optional kann noch eine Faxnummer mitangegeben werden. Einzelne Domainnamen können auch abweichende Mindestanforderungen haben.

Dass die benötigten Daten komplett und korrekt vorliegen ist Vorraussetzung für reibungsloses Funktionieren dieses Domainnamens. Zumeist können die Daten aktualisiert werden, deshalb wird dazu geraten, sie so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem ist es ratsam, nicht nur die mindesten benötigten Angaben zu machen, sondern den Datensatz so komplett wie möglich zu gestalten.



B

Backup

Eine Sicherheitskopie. Sicherheitskopien sind nötig, da gespeicherte Daten anfällig für Verlust oder Veränderung sind. Geht eine Festplatte kaputt, sind ohne Sicherheitskopie häufig grosse Mengen an Daten und damit die in sie investierte Zeit verloren. Dasselbe kann bei Veränderungen an bestehenden Systemen passieren, da kleine Änderungen z.B. am Inhalt einer Homepage manchmal grosse Auswirkungen auf deren Funktionalität haben. Für solche Fälle hat man mit einem Backup die Möglichkeit, das alte System wiederherzustellen, sei es auf einer neuen oder reparierten Festplatte, oder um ein System nach missglückten Umstellungen wieder in den alten Zustand zu bringen.

Blacklist

Eine Liste auf der IP-Adressen stehen, welche in der Vergangenheit durch das Versenden von Spam oder betrügerischen eMails aufgefallen sind. eMail Provider führen solche Listen, um Ihre Kunden vor unerwünschten eMails zu schützen. Schickt man eine Mail an eine bestimmte Adresse deren Betreiber eine Blacklist installiert hat, wird dort die Absender-IP mit der Liste verglichen. Sollte er auf der Liste stehen wird die eMail abgelehnt.

Blog

Ein auf einer Website geführtes und damit - meist öffentlich - einsehbares Tagebuch oder Journal. Der Name setzt sich aus den Wörtern Web und Logbuch zusammen. In einem Blog schreibt mindestens eine Person, der Web-Blogger, kurz Blogger. Es können auch mehrere Blogger an einem Blog arbeiten. Die meisten Blogs beschäftigen sich mit einem bestimmten Thema, etwa Politik.

Backbone

Der Backbone eines Netzes wird aus den Hauptsträngen der verlegten Kabel (inkl. anderer Hardwarekomponenten) gebildet. Der Backbone des Internet besteht im Grunde genommen aus den untereinander verbundenen Backbones der einzelnen Internet Service Provider (ISP).

Browser

Ein spezielles Computerprogramm zur Darstellung von Webseiten im Internet. Beispiele sind Mozilla Firefox oder Internet Explorer. Der Browser hat die Aufgabe, die Daten, welche von einer Internet-Seite beim Aufruf geliefert werden, in eine für den Benutzer sinnvolle und lesbare Form zu bringen. Ausserdem übersetzt er die Anfragen, die ein Nutzer sendet, für die Internet-Seite in ausführbare Befehle.

Bulk-Transfer

Dies bezeichnet eine ein verfshren wo eine große Menge an Domains Transfer werden bzw. Registriert werden.

Billing-C (Billing Contact)

Der "Billing-C" ist der Kontaktdatensatz desjenigen Kontakts, für alle finanziellen Fragen zum Domainnamen zur Verfügung steht. Es handelt sich hierbei um Rechnungszustellungen sowie Anfragen bei Zahlungsproblemen. Der Kontakt wird vom Inhaber des Domainnamens ernannt. Es kann sich meistens sowohl um eine Einzelperson oder Gruppen handeln (zum Beispiel eine Firmentabteilung).

Im Regelfall muss von diesem Kontakt ein Name, eine gültige Adresse, eine Telefonnummer, eine Faxnummer und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Einzelne Domainnamen können auch abweichende Mindestanforderungen haben.

Dass die benötigten Daten komplett und korrekt vorliegen ist Vorraussetzung für reibungsloses Funktionieren dieses Domainnamens. Zumeist können die Daten aktualisiert werden, deshalb wird dazu geraten, sie so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem ist es ratsam, nicht nur die mindesten benötigten Angaben zu machen, sondern den Datensatz so komplett wie möglich zu gestalten.



C

CLOSE/Löschung

Das Löschen einer Internet-Domain (z.B. wunschdomain) bei der zuständigen Domain-Vergabestelle. Dabei wird der Name der Domain aus dem Register gelöscht. Möchte danach jemand diesen Domainnamen für sich nutzen, kann er diesen bei der Vergabestelle beantragen. Die Domain wird dann als nicht reserviert angegeben und kann demjenigen zugewiesen werden.

CMS

Content-Management-System. Eine Software, mit der man Inhalte für eine Internetseite aufbereiten und anordnen kann, um sie im Internet den eigenen Wünschen entsprechend präsentieren zu können. Dies beinhaltet den Aufbau der einzelnen Seiten, deren Inhalt (Text, Bilder, Videos etc.), sowie deren Verlinkungen mit anderen Seiten. Content Management Systeme bieten meist eine einfache Oberfläche, mit der die Seite gestaltet wird. Das System übernimmt dann die Aufgabe, den entsprechenden Inhalt in Programmcode umzuwandeln, der von Browsern verstanden und gelesen werden kann.

CNAME

Ein Aliasname für eine Domain oder Subdomain. Dies ist keine Weiterleitung, sondern der C-Name wird anstelle des tatsächlichen Domainnamen angesteuert.

Cronjob

Cronjobs sind regelmässig wiederkehrende Aufgaben auf einem Server (z.B. die Erstellung eines Backups), welche mithilfe eines Programms (dem Cron-Daemon) ausgeführt werden. Dieser kann so eingestellt werden, das er jeden Tag um eine bestimmte Uhrzeit eine bestimmte Funktion ausführt.

Cluster/Cluster IP/Geo Cluster

Ein Rechnerverbund oder Computercluster, meist einfach Cluster genannt bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern. Bei einem Cluster IP werden mit einer IP-Adresse mehrere Computer angesprochen. Bei einem Geo Cluster spricht man von einem Geografischen Cluster hier wird Beispielsweise ein System oder Verbund an einen anderen Geografischen Ort repliziert.

Crawler

Ein Dienst von Suchmaschinen, der Web-Dokumente durchsucht und zu einer Datenbank hinzufügt. Nach der Indizierung einer Seite folgt er allen darin enthaltenen Verknüpfungen und indiziert diese Dokumente ebenfalls.

ccTLD (Country Code Top-Level-Domain)

"ccTLD" ist eine Abkürzung für "Country-Code-Top-Level-Domain". Es handelt sich also um die Buchstabenkennung am Ende eines Domainnamens, die bezeichnet, zu welchem Land der Domainname gehört, zum Beispiel, .DE, .AT, .IT oder .ES. Diese Endungen sind den Ausführungen im Dokument "ISO-3166" nachempfunden, in dem für jede Nationalität eine zweibuchstabige Kennung festgelegt wurde.

Confixx

Confixx ist eine Administrationsoberfläche vom Hersteller "Parallels" und wird für Webhosting-Pakete und Server genutzt. Der Nutzer kann wie auch bei Plesk individuelle Einstellungen vornehmen, ohne dabei Serverbefehle kennen zu müssen.

Client

Ein Client (deutsch „Kunde“, auch clientseitige Anwendung oder Clientanwendung) bezeichnet ein Computerprogramm, das auf dem Endgerät eines Netzwerks ausgeführt wird und mit einem Zentralrechner Server kommuniziert. Man nennt auch ein Endgerät selbst, das Dienste von einem Server abruft Client.



D

DDOS (Denial of Service)

Eine Art von Angriff auf eine Internetseite. Dabei werden innerhalb einer bestimmten Zeit von verschiedenen Standorten aus so viele Anfragen wie möglich an die betroffene Internetseite geschickt. Aufgrund von Überlastung ist diese Seite während des Angriffs nicht ohne weiteres erreichbar.

DENIC

Es handelt sich bei der DENIC eG um die Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der TLD (Top-Level-Domain) .de. Weiter Informationen hier .

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Ein Programm, durch welches das automatische Einbinden eines Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne manuelle Einstellungen ermöglicht wird.

DIG

Dig ist ein Befehl in verschiedenen Betriebssystemen, mit dem Informationen von Servern des weltweiten Domain Name Systems (DNS) abgefragt werden können.

Dispute

Ein Mittel, mit dem bei der deNIC, der Vergabestelle für .de-Domains, bei Rechtsstreitigkeiten die fragliche Domain geschützt werden kann. Eine Domain, die mit einem Dispute-Eintrag versehen ist, kann von ihrem Inhaber weiter genutzt, jedoch nicht auf einen Dritten übertragen werden. Dadurch soll erreicht werden, dass Domains, bei denen die Eigentümerverhältnisse nicht geklärt werden können, nicht weiterverkauft werden können, bis sich alle Parteien geeinigt haben.

DKIM (Domain Keys Identified Mail)

Eine Methode, um eMails mit einer verschlüsselten Visitenkarte auszustatten. Damit soll es dem Empfänger ermöglicht werden, herauszufinden, ob es sich um "echte" oder um Spam-Mail handelt.

DNS (Domain Name System)

Das System, mit dem im Internet Domainnamen in IP-Adressen umgewandelt werden. Dies ist vergleichbar mit dem Einwohnermeldeamt, das zu einem Namen die passende Adresse liefert.

DNSSEC (Domain Name System Security Extensions)

Dieses System soll dafür sorgen, das die IP-Adresse, die zu einem bestimmten Domainnamen ausgeliefert wird (mithilfe des DNS) auch die richtige ist. Hierbei soll es Betrugsseiten im Internet erschwert werden, Opfer auf Ihre Seiten zu locken, indem sie sich für eine andere Seite ausgeben. Bei der DNSSEC handelt es sich um einen Zusatz zur ausgelieferten IP-Adresee, der belegt, das der Server, der diese IP-Adresse mitgeteilt hat, dies auch tatsächlich darf und die IP-Adresse korrekt ist.

Domain

Die Adresse, unter der die Inhalte einer Website im Internet zu finden sind. Sie ist eine einfachere Alternative zu den IP-Adressen, unter denen Inhalte auch erreichbar wären. Diese sind reine Zahlenkombinationen.

Domaininhaber (Holder)

Ist der Vertragspartner der Registrierungsstelle und damit der an der Domain materiell Berechtigte, der auch die weiteren Ansprechpartner, also administrativen Ansprechpartner („Admin-C“), Technischen Kontakt („Tech-C“) und Betreuer des Name-Servers („Zone-C“), benennen darf. Daneben ist er jedoch auch eine der unter Umständen z.B. als Störer haftbaren Personen und hat daher nach deutscher Rechtsprechung auch eine Prüfungspflicht, um im Falle einer Rechtsverletzung auch als der willentlich und adäquat kausal Verantwortliche als Störer haftbar gemacht werden zu können. Bei einer .de Doamin muss z.B. der Inhaber eine Deutsch wohnsitz haben.

DRAC (Dell Remote Access Card)

Ein Remoute Modul in Dell-Servern, mit dem es Möglich ist, den Server aus der Ferne zu steuern.

DSL (Digital Subscriber Line)

DSL bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards, mit denen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 500 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen gesendet und empfangen werden können.

DOS (Disk Operating System)

Noch keine Daten verfügbar.

Datacenter (Daten/Rechenzentrum)

Mit Datacenter zu deu. Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. die Räumlichkeiten, in denen die zentrale Rechentechnik (z. B. Rechner, aber auch die zum Betrieb notwendige Infrastruktur) einer oder mehrerer Unternehmen bzw. Organisationen untergebracht ist, als auch die Organisation selbst, die sich um diese Computer kümmert. Ihr kommt damit eine zentrale Bedeutung in der Unternehmens-EDV zu. Die gängige Abkürzung ist RZ, organisationsabhängig kann mit ZER (zentrale Einrichtung Rechenanlagen) ebenfalls ein Rechenzentrum gemeint sein. RZs werden auch nach Qualitätsstandars benannt Beispiel ein RZ Tier 3. (Weiteres zu den Tier's unter T).

Dedicated Server

Ein Dedicated Server ist ein Server (eigenständiges Gerät oder in einer Baugruppe mit Merkmalen eines eigenständigen Gerätes), der für einen Netzwerkdienst oder mehrere dauerhaft betriebene Dienste vorgesehen ist, und nicht für alltägliche Aufgaben (Workstation) genutzt wird.

Delete (Löschen)

"Delete" ist der englische Fachbegriff für die Löschung eines Domainnamens. Nach einer solchen Löschung sind Domainnamen wieder für Jedermann registrierbar.



E

eMail-Client

Als eMail-Programm oder auch eMail-Client bzw. kurz Mail-Client, bezeichnet man ein Programm, mit dem eMails empfangen, gelesen, geschrieben und versendet werden.

ENUM (E.164 Number Mapping)

Eine Anwendung des Domain Name Systems (DNS) zur Übersetzung von Telefonnummern in Internet-Adressen. Diese wird dann benötigt, wenn ein Anwender Internet-Telefonie (VoIP) und ein normales Telefon mit derselben Telefonnummer nutzen möchte.

Expire

Das Expire-Datum beschreibt, wann eine Domain, die von Ihrem ehemaligen Besitzer nicht mehr bezahlt wird, wieder frei verfügbar ist und erneut registriert werden kann. Ein Wert in der Zonendatei.

externe Domain

Eine Domain, die nicht über HostGenius registriert wurde, deren Inhalt jedoch auf einem bei HostGenius gemieteten Server liegt.
Eine Domain, die nicht über HostGenius registriert ist, die jedoch einen oder beide Nameserver von HostGenius nutzt.
Ein Produkt, das einem Kunden von HostGenius erlaubt, eine bei einem anderen Provider registrierte Domain zusammen mit einem HostGenius Produkt zu verwenden.

EURid (European Registry of Internet Domain Names)

Dies steht für European Registry of Internet Domain Names. Die EURid ist die zentrale Verwaltungsstelle für die europäische TLD ".eu". Der Hauptsitz der Organisation befindet sich in Brüssel.



F

FAQ (Frequently Asked Questions)

Häufig gestellte Fragen. Der Bereich auf der HostGenius Seite, in dem weitergehende Informationen zu den Produkten sowie deren Einrichtung und Betrieb stehen.

FOA (Form Of Authorization)

Die schriftliche Freigabe einer Domain zum Transfer, also zum Umzug zu einem anderen Provider (siehe KK/Freigabe).

FQDN (Fully Qualified Domain Name)

Ein vollständiger Quallifizierter Domainname, z.B. www.hostgenius.de.

FTP (File Transfer Protocol)

Ein Verfahren, um Daten auf einen Server hochzuladen (Dateiupload), oder von einem Server herunterzuladen (download). Für dieses Verfahren wird ein entsprechendes Programm, z.B. Filezilla, benötigt.



G

Gbit/Mbit/Bit (Gigabit/Megabit/Bit)

Größenangaben für Dateien. Wird auch als Geschwindigkeitsangabe für Internetverbindungen genutzt, dann aber mit dem Zusatz "/s" (pro Sekunde) (Bsp. 2 Mbit/s entspricht zwei Megabit pro Sekunde).

GPU (Graphic Processing Unit)

Englische Kurzform für Grafikkarte. Grafikkarten sind diejenigen Bestandteile eines Rechners, die die Berechnung des Inhalts übernehmen, welcher auf dem Bildschirm dargestellt werden soll.

Greylisting

Der Begriff "Graue Liste" bzw. "Greylisting" (brit.) oder "Graylisting" (USA) bezeichnet eine Form der Spam-Bekämpfung bei eMails, bei der die erste eMail von unbekannten Absendern zunächst abgewiesen und erst nach einem weiteren Zustellversuch angenommen wird. Greylisting ist sowohl eine Methode, Spam zu erkennen, als auch eine Methode, den Absender aussortierter eMails zu benachrichtigen.

gTLD (Generic Top-Level-Domain)

"gTLD" steht für "Generic Top-Level-Domain". Es handelt sich hierbei um eine Domainendung, die nicht zu einem Land zugehörig ist, sondern vielmehr einer Unternehmensart oder Industriesparte oder dergleichen zugeordnet wird. Sie sind international, also keinem bestimmten Land zugeordnet. Die bekanntesten gTLDs sind .COM, .NET, .ORG, .BIZ und .INFO.

gTLDs sind als Domainendungen mindestens 3 Buchstaben lang, die Länderspezifischen Domainendungen ("ccTLDs") sind immer 2 Buchstaben lang.

Glasfaser

Eine Glasfaser ist eine aus Glas bestehende lange dünne Faser. Glasfasern werden als Glasfaserkabel zur Datenübertragung verwendet.



H

Hash

Hiermit ist entweder der Hashwert oder die Hashfunktion gemeint. Eine Hashfunktion ist eine mathematische Funktion, mittels derer ein Datensatz in eine Nummer, den sogenannten Hashwert, umgerechnet wird. Dabei stellt der Hashwert eine Form von Prüfsumme dar. Mithilfe dieses Vorgehens kann man Dateien und Ihre Kopien verifizieren, z.B. um herauszufinden, ob eine Datei beim Kopieren beschädigt oder anderweitig verändert wurde.

HDD (Hard Disk Drive)

Englische Kurzform für Festplatte. Festplatten sind der Langzeitspeicher innerhalb eines Rechners. Daten, die dort gespeichert werden, sind auch nach dem Aus- und wieder Anschalten des Rechners verfügbar. Auch das Ausbauen einer Fesplatte löscht die Daten (bei sachgerechter Handhabung) nicht.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Ein Protokoll zur Übertragung von Daten. Das Protokoll sorgt dafür, dass der Browser und die gewünschte Internet-Seite miteinander kommunizieren können. Über dieses Protokoll kann der Benutzer Anfragen an Webseiten senden, und der Webserver schickt den gewünschten Inhalt entsprechend an den Benutzer.

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure)

Ein Protokoll ähnlich dem http-Protokoll. Im Gegensatz zum http-Protokoll ist dieses jedoch abhörsicher, um sensible Daten sicher mit dem Browser versenden zu können. Abhörsicher bedeutet in diesem Fall, das die Daten verschlüsselt werden. Wenn jemand nach der Verschlüsselung versucht, die Kommunikation zwischen Benutzer und Webseite "abzuhören", erhält er nur verschlüsselte Dateien, die ohne den entsprechenden (digitalen) Schlüssel nicht mehr in eine sinnvolle Form zu bringen sind. Auf diese Weise kann man z.B. Kreditkarten-Nummern an Webseiten senden, ohne Gefahr laufen zu müssen, das diese von Dritten kopiert und missbraucht werden können. Was der rechtmässige Empfänger mit den Daten macht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Host

Als Host (englisch für Wirt, Gastgeber, Veranstalter) oder auch Dienstrechner wird ein in ein Rechnernetz eingebundenes Rechnersystem mit zugehörigem Betriebssystem bezeichnet, das Clients bedient oder Server (Software) beherbergt.

Handle

Ein Handle ist ein Datensatz in der Datenbank einer Domainvergabestelle ("Registry") oder eines Domainverkäufers ("Registrar"), unter dem Informationen über eine der Personen gespeichert sind, die verschiedene Verwaltungsrollen einer Domain übernehmen. Die Namen dieser Datensätze sind "Owner-C" für den Domaininhaber, "Admin-C" für den Administrativen Kontakt des Domainnamens, "Tech-C" für den technischen Beauftragten des Domainnamens und "Zone-C" für den Zonenverwalter der Domain. Diese Kontaktpersonen können vom Inhaber frei gewählt werden und haben ein gewisses Mitspracherecht sowie tragen Verantwortung für die ihnen zugewiesenen Bereiche.

In vielen Fällen wird der "Zone-C"-Kontakt eines Domainnamens ersetzt durch den "Billing-C". Dieser Kontakt übernimmt Zahlungsfragen und Rechnungsverwaltung.



I

ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers)

Die ICANN ist eine Organisation, die die Grundlagen der Verwaltung von Top-Level-Domains koordiniert. Sie ist zuständig für generelle Vergaberegeln von Domainnamen und IP-Adressen. Ihr Sitz ist das kalifornische Marina del Rey.

IDN-Domain (Internationalized Domain Name)

IDN ist die Abkürzung für den Ausdruck "Internationalized Domain Name". Ein Domainname wird so bezeichnet, wenn er mindestens einen Buchstaben oder ein Zeichen enthält, das es nicht in allen Sprachen gibt - also ein Sonderzeichen. Solche Zeichen können zum Beispiel ein deutscher Umlaut oder ein chinesisches Zeichen sein. Domainnamen, die ein solches Zeichen enthalten, können oft nicht so lang sein wie Domainnamen ohne Sonderzeichen.

IMAP (Internet Message Access Protocol)

Ein Protokoll, mit dem ein eMail-Programm eMails vom Mail-Server abruft. Das Protokoll übernimmt sozusagen den Gang zum Briefkasten, holt die Post dort ab und legt sie zum Lesen auf den Schreibtisch.. IMAP kopiert dabei die Daten vom Server, ohne sie zu löschen, so dass verschiedene Benutzer sich die eMail nacheinander vom Server herunter kopieren können. In der Post-Metapher hieße dies, dass jeder, der zum Briefkasten geht, die Post dort kopiert und nur die Kopie mitnimmt. Das Original bleibt im Briefkasten.

IPv4 (Internet Protocol version 4)

Der derzeitige IP-Adressen-Standard. Diese bestehen aus 4 dreistelligen Nummern, welche von 0 bis 255 reichen können und durch einen Punkt getrennt sind (z.B. "123.123.123.123"). IP-Adressen sind die eigentlichen Adressen im Internet, die sich hinter einem Domainnamen verbergen. Vergleichbar ist dies mit einer postalischen Adresse. Erst diese Adresse ermöglicht es Besuchern, das Haus z.B. mit einem Navigationssystem zu finden.

IPv6 (Internet Protocol version 6)

Der zukünftige IP-Adressen-Standard. Diese bestehen aus 8 Blöcken, jeweils durch einen Doppelpunkt getrennt. Die Blöcke enthalten Hexadezimalzahlen, also Zahlen von 0 bis 9 und Buchstaben von a bis f. Ein Beispiel wäre "2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344" Im Vergleich zu IPv4 sind deutlich mehr IP-Adressen vorhanden. Diese Umstellung ist nötig, da der "Vorrat" an IPv4-Adressen langsam zur Neige geht und die Nachfrage nach IP-Adressen stetig steigt.

IRC (Internet Relay Chat)

Ein Textbasiertes Chatsystem. Dabei haben 2 oder mehr Personen die Möglichkeit, sich über ein Programm Text-Nachrichten zuzuschicken, die dann für alle Teilnehmer des jeweiligen Chats einsehbar sind.

IRTP (Inter-Registrar Transfer Policy)

Von der ICANN festgelegte Vorgehensweisen zur Übertragung von Domains von einem Registrar zum anderen, für die Lösung von Streitfällen und der Rückabwicklung irrtümlicher Domaintransfers.

ISO (International Organization for Standardization)

Die internationale Organisation für Normung. Bedingt durch die große Menge an Nutzern im Internet, welche unterschiedliche Programme, Betriebssysteme und Hardware benutzen, ist es für das Funktionieren des Internet unerlässlich, Normen und Standards aufzustellen. So soll sicher sein, dass auch unterschiedliche Rechner und Programme miteinander kommunizieren können. Diese Standards werden von der ISO aufgestellt und überwacht, um sie gegebenenfalls an neue Erfordernisse anzupassen.

IPS-Tag (Internet Provider Security Tag)

Werden für .co.uk-Domains verwendet, um eine Domain einem Registrar zuzuweisen.

ISP (Internet-Service-Provider)

Ein Dienstleister für Angebote wie Internetzugang, Webhosting oder Webdesign. Ein Beispiel ist die HostGenius als Hosting-Provider.

ITIL (Information Technology Infrastructure Library)

Ein Leitfaden, mit dem IT-Unternehmen ihre Arbeitsschritte und damit ihre Produkte verbessern können. Dieser Leitfaden legt für die Unternehmen generell fest, wie Arbeitsabläufe gestaltet sein sollten, wie also z.B. mit Fehlern und Störungen umgegangen wird. Ziel ist eine Sicherung und Verbesserung der Qualität, sowie Transparenz bei den betroffenen Vorgängen.



J



K

KK/Freigabe

Die Freigabe einer Domain zum Transfer, also zum Umzug zu einem anderen Provider.

KVM

(Kernel-based Virtual Machine) Eine Form der Virtualisierung, die es erlaubt, mehrere voneinander isolierte virtuelle Maschinen auf einer physikalischen Hardware zu betreiben. (Keyboard – Video – Mouse) Ein Umschalter, mit dem sich eine Tastatur, Maus und ein Monitor an mehrere Computer anschließen lassen.



L

LAMP

Ein Softwarepaket, mit dem die Grundvoraussetzungen für einen Server gegeben sind. Die Programme basieren alle auf Open-Source-Code, der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Programme zusammen (Linux, Apache, Mysql, PHP oder PERL).

Log-File

Eine Datei, in der die Aktivitäten eines Programmes oder eines Systems protokolliert werden, um sie später nachvollziehen zu können.

Load Balancer

Mittels Lastverteilung werden in der Informatik umfangreiche Berechnungen oder große Mengen von Anfragen auf mehrere parallel arbeitende Systeme verteilt. Dies kann sehr unterschiedliche Ausprägungen haben.

Local-Presence-Service

Beim Registrieren vieler Domains ist es notwendig, dass einer oder mehrere der angegebenen Kontakte eine Adresse im jeweiligen Land oder Kontinent vorweisen können oder ähnliche Vorraussetzungen im Bezug zum Land einhalten. Wird der Treuhänder-Dienst (Local-Presence-Service) zugebucht, bürgt ein Treuhänder für den Kunden. In diesem Fall ist keine lokale Adresse oder ähnliches mehr notwendig.



M

MD5 (Message Digest 5)

Eine Hashfunktion, die zu einer Nachricht oder Datei eine Prüfsumme berechnet, mit der sich feststellen läßt, ob die Nachricht oder Datei nachträglich verändert wurde.

MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)

Eine Erweiterung des Formats, das eMail-Inhalte darstellt. MIME erlaubt die Verwendung von Sonderzeichen oder auch Multimediainhalten in einer eMail.

MTA (Mail Transfer Agent)

Oder Mail-Verteilungsvermittler, ist die für Verteilung und Zustellung verantwortliche Software eines Mail-Servers.

MX (Mail eXchange)

Im MX-Record wird der Server benannt, der für eMail-Adressen, die unter der jeweiligen Domain eingerichtet sind, zuständig sein soll. Hier ist durchaus möglich, mehrere Server anzulegen, diese werden dann nach einer voreingestellten Prioritätenliste der Reihe nach angerufen, bis ein Server antwortet und die Mail annimmt.

MySQL

Ein Datenbank-Server der Firma Oracle.

MS-SQL

Ein Datenbank-Server der Firma Microsoft.



N

NIC (Network Information Center)

Bezeichnung der Vergabestellen für Domains. Jede Domainnamensendung (Top Level Domain, z.B. .de oder .com) hat ihre eigene NIC. Für deutsche Domains ist dies die Denic.

NTFS (New Technology File System)

Ein Dateisystem von Microsoft. NTFS legt fest, wie und wo Daten auf einer Festplatte gespeichert werden, damit das Betriebssystem weiß, wo es die gesuchten Daten findet, und wie es sie lesen muss.

NS (Nameserver)

Ein Nameserver ist ein Server, der Namensauflösung anbietet. Namensauflösung ist das Verfahren, das es ermöglicht, Namen von Rechnern bzw. Diensten in eine vom Computer bearbeitete Adresse aufzulösen (z.B. www.wunschdomain in 89.31.143.112). Die meisten Nameserver sind Teil des Domain Name System, das auch im Internet benutzt wird. (weiteres unter Primary oder Secondary Nameserver)



O

OEM (Original Equipment Manufaktur)

Erstausrüster, Produzent, der ein Markenprodukt herstellt.

OS (Open Source)

Als Open-Source-Programme bezeichnet man Programme, bei denen die Programmierung (der Sourcecode) frei zugänglich ist und von jedem interessierten Programmierer eingesehen und für eigene Projekte genutzt werden kann.

OpenVZ (Open Virtuali Zation)

Ist eine Software für Linux zur Virtualisierung des Betriebssystems. OpenVZ erstellt mehrere isolierte Container für Betriebssysteme. Alle Prozesse dieser Betriebssysteme werden in einem einzigen Kernel verarbeitet. Die Betriebssysteme in den Containern sind dennoch weitgehend unabhängig voneinander. Sie können beispielsweise unabhängig voneinander heruntergefahren werden und verfügen jeweils über ein eigenes Root-Konto.

Owner-C (Owner Contact)

Der "owner-c" ist der Kontaktdatensatz desjenigen Kontakts, der die Registrierung in Auftrag gibt und die Hauptverantwortung für sowie die zugeteilten Rechte an dem Domainnamen übernimmt. Im Regelfall muss von diesem Kontakt ein Name, eine gültige Adresse, eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Optional kann noch eine Faxnummer mitangegeben werden. Einzelne Domainnamen können auch abweichende Mindestanforderungen haben.

Dass die benötigten Daten komplett und korrekt vorliegen ist Vorraussetzung für reibungsloses Funktionieren dieses Domainnamens. Zumeist können die Daten aktualisiert werden, deshalb wird dazu geraten, sie so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem ist es ratsam, nicht nur die mindesten benötigten Angaben zu machen, sondern den Datensatz so komplett wie möglich zu gestalten.

Ownerchange

"Ownerchange" ist der englische Fachbegriff für den Wechsel des Inhabers einer Domain. Die Nutzungsreche an einem Domainnamen werden hierbei einer anderen Person übertragen.



P

PDF (Portable Document Format)

Ein elektronisches Dokumentenformat. Solche Dokumentdateien enden mit der Endung .pdf. PDF-Dateien haben sich mittlerweile als ein Standard der elektronischen Dokumentenverwaltung etabliert.

PGP (Pretty Good Privacy)

Ein Programm zur Verschlüsselung von Daten.

PHP (Personal HomePagetools)

Eine Computersprache, die darauf ausgelegt ist, Internetseiten und Webanwendungen zu ermöglichen.

POP3 (Post Office Protocol v3)

Ein Protokoll, mit dem ein eMail-Programm die eMails vom Mail-Server abruft. Bei POP3 werden, im Gegensatz zu IMAP, die eMails vom eMail-Server heruntergeladen und dann auf dem Server gelöscht. Damit hat jeweils nur ein Benutzer Zugriff auf die jeweilige Mail.

PPPoE (Point-to-Point Protocol over Ethernet)

Das Protokoll, mit dem sich ADSL-Verbindungen ins Internet einwählen.

Provider

"Provider" ist der englische Fachbegriff für ein Unternehmen, dass die Rechte an Domainnamen an Endkunden verkauft. Solche Unternehmen beziehen die Rechte an den Domainnamen meist von Registraren, die sie ihrerseits von den Domainvergabestellen beziehen.

PTR-Record (Kurz für Pointer)

Ein DNS-Eintrag, der einer IPv4 oder IPv6-Adresse einen Server-Namen zuweist.

Plesk

Plesk ist eine Administrationsoberfläche von Parallels für Webhosting-Pakete und Server. Der Nutzer kann individuelle Einstellungen vornehmen, ohne dabei Serverbefehle kennen zu müssen.

Primary Nameserver

Ein Primary Nameserver ist der erste Nameserver der in einem DNS hinterlegt ist. Sollte dieser mal nicht erreichbar sein oder überlastet, gibt es einen sog. Secondary Nameserver. Ein Primary Nameserver ist meinst an der abkürtzngen "ns1" ns1.wunschdomein.de zu erkennen. (weiteres unter Nameserver)



Q

QoS (Quality of Service)

Die Qualität der von einem Provider erbrachten Leistungen.



R

RAID (Redundant Array of Independent Disks)

Die redundante Anordnung unabhängiger Festplatten. Bei diesem System werden Daten, die wichtig sind, automatisch auf mehrere Festplatten kopiert. Sollte nun eine der Festplatten kaputt gehen, sind die Daten immer noch auf den anderen Festplatten vorhanden. Dies soll dafür sorgen, dass bei Fehlern oder Schäden am System keine Daten verloren gehen.

RAM (Random Access Memory)

Dies ist im allgemeinen der Arbeitsspeicher in einem Computer. Wichtig beim RAM ist, dass der Speicher frei les- und beschreibbar ist.

RDP (Remote Desktop Protocol)

Ein proprietäres Netzwerkprotokoll von Microsoft zum Darstellen und Steuern von Desktops auf fernen Computern.

Refresh

Ein Wert in der Zonendatei.

Registrant

Dies ist der Englische Fachbegriff für den Domaininhaber. Der Domaininhaber ist die Person, die durch Unterzeichnung des Vertrages für einen Zeitraum die Rechte zur Nutzung eines Domainnamens besitzt. Der Domaininhaber ist allerdings nicht der Eigentümer des Domainnamens, das ist die Domainvergabestelle (Registry).

Registrar

Ein Registrar ist ein Unternehmen, dass offiziell von der Domainvergabestelle einer Domainendung anerkannt ist und mit ihr einen direkten Vertrag abgeschlossen hat. Registrare übernehmen die Verwaltung und Pflege der registrierten Domainnamen für die Vergabestelle und haben im Gegenzug die Möglichkeit, Domainnamen in größeren Mengen und ohne Umwege zu beziehen. Letztendlich kann man einen Registrar als "öffentlichen Vertreter" einer Registry bezeichnen. Registrare vermitteln die von ihnen verwalteten Domainnamen teils an Endkunden, teils an Partnerunternehmen, die die Nutzungsrechte an den Domainnamen weitervermarkten.

Retry

Ein Wert in der Zonendatei.

RFC (Request for Comment)

Die technischen und organisatorischen Dokumente, in den den Standards des Internet festgelegt werden, z.B. für die Internet-Protokolle.

RIPE oder RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre)

Eine Vergabestelle für IP-Adressen. Die RIPE ist zuständig für Europa, den Nahen Osten und Zentralasien. Wenn ein Nutzer aus einem dieser Gebiete eine neue IP-Adresse zugeteilt bekommen möchte, muss er diese IP-Adresse bei der RIPE beantragen.

RZ

Abkürzung für Rechenzentrum. (mehr unter Datacenter)

Resolver

Resolver sind einfach aufgebaute Software-Module, die auf dem Rechner eines DNS-Teilnehmers installiert sind und die Informationen von Nameservern abrufen können. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Anwendung und Nameserver. Der Resolver übernimmt die Anfrage einer Anwendung, ergänzt sie, falls notwendig, zu einem FQDN und übermittelt sie an einen normalerweise fest zugeordneten Nameserver. Ein Resolver arbeitet entweder rekursiv oder iterativ.

Recovery/Recovery CD

Manche Erstausrüster beschriften Ihre CDs mit dem Zusatz „Recovery“. Diese verfügen meistens über den gleichen Leistungsumfang wie eine Original-Version und sind nicht nur zum Wiederherstellen eines Systems geeignet, sondern können zur kompletten Neuinstallation eines PCs genutzt werden.



S

S/MIME (Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions)

Ein Standardverfahren zur Verschlüsselung von eMail-Inhalten, welche das MIME-Verfahren zum Verfassen einer eMail nutzen.

SATA (Serial Advanced Technology Attachment)

SATA ist eine für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Festplatte entwickelte Verbindungstechnik.

SAS (Serial Attached SCSI)

Serial Attached SCSI (kurz SAS) ist eine Computerschnittstelle, die 2004 die Nachfolge der bisherigen parallelen SCSI-Schnittstelle antrat.

SSD (Solid-State-Drive)

Ein Solid-State-Drive (kurz SSD), seltener auch Halbleiterlaufwerk genannt, ist ein nichtflüchtiges elektronisches Speichermedium der Computertechnik. Die Bauform und die elektrischen Anschlüsse können, müssen aber nicht den Normen für Laufwerke mit magnetischen oder optischen Speicherplatten entsprechen. So können Solid-State-Drives auch als PCIe-Steckkarte ausgeführt sein. Die Bezeichnung „Drive“ (englisch für Laufwerk) bezieht sich auf die bei Computern übliche Definition als Speichermedium. Es handelt sich nicht um Laufwerke im ursprünglichen Sinn, bewegliche Teile sind nicht enthalten.

SCSI (Small Computer System Interface)

Eine für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Festplatte entwickelte Verbindungstechnik.

SEO (Search Engine Optimization)

Dies sind Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen erscheinen. Ziel ist es, die Webseite, für die diese Optimierung durchgeführt wird, bei der Google-Suche möglichst auf einem der führenden Plätze erscheinen zu lassen. Dies soll allgemein mehr Webseiten-Besuche generieren.

SIP (Session Initiation Protocol)

Das am häufigsten verwendete Netzwerk- oder Signalisierungsprotokoll in der IP-Telefonie. Es verwaltet den Gesprächsablauf zwischen zwei und mehr Teilnehmern.

SLA (Service-Level-Agreement)

Auch Dienstgütevereinbarung genannt. Dies bezeichnet einen Vertrag zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. Im Vertrag ist geregelt, welchen Grad an Güte eine oder mehrere Dienstleistungen haben müssen. Dazu zählen im Server-Hosting-Bereich z.B. die maximale Ausfallzeit pro Jahr, oder auch die Schnelligkeit, mit der Anfragen bearbeitet werden.

SOA (Start Of Authority)

Ein Wert in der Zonendatei.

Soft-Reboot

Ein Computer-Neustart, der nicht durch Hardware, z.B. Unterbrechung der Stromversorgung, sondern durch Software ausgelöst wird. Dazu gehört ein normaler Neustart des Betriebssystems.

SPF (Sender Policy Framework)

Ein System zum Erkennen von Spam-Mail. Da eMail-Server häufig einen anderen Namen haben als der Server der Domain, von der aus die Mail verschickt wird, kann der Empfänger oft nicht nachvollziehen, ob die Mail "echt" ist oder nicht. Bei SPF sendet der Mail-Server den Namen der Domain extra mit, woraufhin der Empfänger beim Domainserver nachfragen kann, ob die Mail tatsächlich verschickt wurde. Je nach Antwort (Ja oder Nein) kann er die Mail dann annehmen oder als Spam ablehnen.

SRV (Kurzform für Service)

Mittels SRV Ressource Records kann eine Domain per DNS mitteilen, welche IP-basierenden Dienste (Services) sie anbietet. Zu jedem Dienst werden weitere Informationen geliefert, wie zum Beispiel der Server-Name, der diesen Dienst bereitstellt.

SSH (Secure Shell)

Dies beschreibt eine Methode, um Verbindungen im Internet sicher zu verschlüsseln.

SSL (Secure Sockets Layer)

Dies beschreibt eine Methode, um Daten im Internet verschlüsselt zu übertragen.

Secondary Nameserver

Ein Secondary Nameserver dient als Backup zur Ausfallsicherheit falls der Primary Nameserver nicht erreichbar oder überlastet sein sollte. Dies ist meinst an den abkürtzngen "ns2" ns2.wunschdomein.de zu erkennen. (weiteres unter Nameserver)

Second-Level-Domain (SLD)

Eine Second-Level-Domain ist eine Domainendung, die zusätzlich zur eigentlichen Endung (der Länderkennung) noch eine weitere Endung aufweist. Diese Endung dient in den meisten Fällen dazu, zu beschreiben, zu welcher Gruppe der Inhaber gehört. Mögliche Gruppen sind Privatpersonen, Unternehmen, Unternehmen mit Internet-Schwerpunkt, Non-Profit-Organisationen, Lehreinrichtungen, Regierungsorgane oder militärische Einrichtungen. In manchen Fällen ist die Vergabe dieser Endungen dennoch uneingeschränkt

Es ist möglich, mehrere dieser Zwischenendungen zu verwenden. Von den meisten Domainvergabestellen, die derartige Domainnamen anbieten, wird allerdings nur eine einzelne (der "Second-Level") angeboten.

Die bekanntesten Zwischenendungen sind "com", "net", "org", "name", "gov", "edu" und "mil". Sie lehnen sich an die Endungen der internationalen Domains an.

Es spricht jedoch nichts dagegen, dass Domainvergabestellen andere Zwischenendungen verwenden oder der Inhaber eigene Zwischenendungen erstellt.

Shared Server

Ein Shared Server ist ein Server, der nicht exklusiv einem Kunden oder einer bestimmten Aufgabe zur Verfügung steht.

Server

Ein Server (englisch Server wörtlich Diener oder Bediensteter) ist ein Computerprogramm oder ein Computer für den Zugriff auf eine zentrale Ressource oder Dienst in einem Netzwerk.



T

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protokoll)

Dies ist eine Familie von Netzwerkprotokollen. Sie wird wegen ihrer großen Bedeutung für das Internet auch als Internetprotokollfamilie bezeichnet. Diese Protokolle legen fest, auf welche Weise sich die verschiedenen Teilnehmer im Internet untereinander verbinden und Daten austauschen können.

Third-Level-Domain

Jede Domain ist unterteilt in mehrere Ebenen. Die Top-Level-Domain ist durch die Endung gekennzeichnet (z.B. .de oder .com), mit der Second-Level-Domain ist der eigentliche Name gemeint (z.B. beispiel in www.wunschdomain.de). Bei der Third-Level-Domain spricht man dann von einer Subdomain (im Beispiel: das www in www.wunschdomain.de).

Top-Level-Domain (TLD)

Buchstabenkennung am Ende einer Internetadresse, die bezeichnet, zu welchem Land oder welchem Bereich die Adresse gehört. Es gibt Länderspezifische Top-Level-Domains (Country-Code-Top-Level-Domains, kurz ccTLDs) die je einem Land zugeordnet sind, sowie allgemeine Top-Level-Domains (generic Top-Level-Domains, kurz gTLDs), die verschiedenen Unternehmensarten zugeordnet sind.

Desweiteren gibt es Second-Level-Domains (SLDs). Es handelt sich hierbei um Unterteilungen von TLDs, die mit einer zweiten Buchstabenkennung am Ende versehen werden (z.B. .COM.GR o.ä.). Diese sind üblicherweise zur Unterscheidung von Domainbesitzern in Privatpersonen und Unternehmen verschiedener Arten vorgesehen.

Trade

"Trade" ist der Fachbegriff für den gleichzeitigen Wechsel von Domaininhaber und Domainanbieter. Aus organisatorischen Gründen ist manchmal, wenn die Rechte an einem Domainnamen einem neuen Inhaber übertragen werden, auch ein Wechsel des Domainanbieters ratsam (zum Beispiel, wenn der neue Domaininhaber alle seine weiteren Domainnamen von einem anderen Anbieter bezieht).

Um einen solchen Wechsel durchzuführen, müssen die beiden Vorgänge für Inhaber- und Anbieterwechsel nacheinander oder gleichzeitig durchgeführt werden.

Transfer

"Transfer" ist ein englischer Fachbegriff für den Wechsel des Domainanbieters. Nach einem solchen Wechsel gelten die Konditionen des neuen Anbieters.

TLS (Transport Layer Security)

Der Name für die neueren Versionen des SSL-Protokolls.

Traffic

Eine Bezeichnung für das generelle Volumen des Datenverkehrs in einem Computernetz.

Transit

Eine Möglichkeit, die die deNIC für .de Domains anbietet. Dabei kann der Besitzer einer .de-Domain die fragliche Domain von seinem Provider zur deNIC transferieren und dort verwalten lassen. Dies ist jedoch mit höheren Kosten verbunden, als sie bei normalen Providern anfallen.

TTL (Time To Live)

Eine Nameserver-Einstellung für Domains. Die TTL gibt den Zeitraum an, für den ein Nameserver die Domain mit der entsprechenden IP-Adresse gespeichert halten soll. Ist die TTL hoch, hält der Nameserver die Daten länger vor. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, das die Informationen bei der nächsten Anfrage nicht erneut zeitraubend im Internet gesucht werden muss, höher. Allerdings bedeutet eine hohe TTL auch, das veraltete Informationen länger gespeichert bleiben.

TXT

Eine Dateinamenserweiterung für reine Textdateien.
Mit einem TXT Resource Record kann ein frei definierbarer Text in den Daten auf dem Nameserver hinterlegt werden. Dies wird genutzt, um bestimmte Informationen zu einer Seite verfügbar zu machen, so nutzt Google diesen TXT-Record, um Seiten durch den Besitzer verifizieren zu lassen.

Tech-C (Technical Contact)

Der "Tech-C" ist der Kontaktdatensatz desjenigen Kontakts, für alle technischen Fragen zum Domainnamen zur Verfügung steht. Der Kontakt wird vom Inhaber des Domainnamens ernannt. Es kann sich meistens sowohl um eine Einzelperson oder Gruppen handeln (zum Beispiel eine Firmentabteilung).

Im Regelfall muss von diesem Kontakt ein Name, eine gültige Adresse, eine Telefonnummer, eine Faxnummer und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Einzelne Domainnamen können auch abweichende Mindestanforderungen haben.

Dass die benötigten Daten komplett und korrekt vorliegen ist Vorraussetzung für reibungsloses Funktionieren dieses Domainnamens. Zumeist können die Daten aktualisiert werden, deshalb wird dazu geraten, sie so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem ist es ratsam, nicht nur die mindesten benötigten Angaben zu machen, sondern den Datensatz so komplett wie möglich zu gestalten.

Tier 1 (die Holzklasse)

Für Rechenzentren im Level Tier 1 ist keine Redundanz gefordert. Es besteht nur ein einziger Versorgungsweg für Energie und Kälteverteilung. Das System ist daher nicht fehlertolerant und auch eine Wartung im Betrieb ist unmöglich. Tier 1 fordert die geringste Entwärmungsleistung von 220 bis 320 Watt pro Quadratmeter. Aus der Beobachtung entsprechender Rechenzentren ergibt sich eine jährliche Ausfallzeit von 28,8 Stunden, was einer 99,67-prozentigen Verfügbarkeit entspricht.

Tier 2 (einfache Redundanz im RZ)

Die zweite Stufe in der Tier-Klassifizierung unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch, dass redundante Komponenten verwendet werden und eine Entwärmungsleistung von 430 bis 540 Watt pro Quadratmeter nötig ist. Bei Tier-2-Rechenzentren ist mit 99,75 Prozent Verfügbarkeit zu rechnen, anders ausgedrückt: mit 22 Stunden Ausfallzeit pro Jahr.

Tier 3 (Fehlertoleranz möglich)

Tier-3-Rechenzentren verwenden redundante Komponenten, der Server ist zweifach vorhanden sowie mehrfache, aktive und passive, Versorgungswege. Das System wird dadurch fehlertolerant und eine Wartung ist auch während des Betriebs möglich. Single Point of Failure kommen auch in Tier-3-Rechenzentren vor. Die Entwärmungsleistung liegt bei 1.070 bis 1.620 Watt pro Quadratmeter. Tier-3-Rechenzentren erhöhen ihre Ausfallsicherheit zudem durch mehrere Brandabschnitte. Insgesamt erreicht ein Rechenzentrum in Stufe 3 bei einer Ausfallzeit von 1,6 Stunden jährlich eine Verfügbarkeit von 99,98 Prozent.

Tier 4 (die Masterclass)

Rechenzentren mit Tier-4-Level gehen noch einen Schritt weiter: Durch die komplette Redundanz mit doppelten Versorgungswegen sind SPOFs nahezu ausgeschlossen. Die Entwärmungsleistung liegt dabei über 1.620 Watt pro Quadratmeter. Mit Tier 4 erhält der Anwender ein äußerst fehlertolerantes System. Bei nur 0,8 Stunden durchschnittlicher jährlicher Ausfallzeit können die Anwender eine Verfügbarkeit von 99,991 Prozent erwarten.



U

UDP (User Datagram Protocol)

UDP ist ein Protokoll zum Versand von Daten über ein Netzwerk wie z.B. das Internet. Damit ist es verwand mit den TCP/IP-Protokollen. Allerdings ist es nicht so sicher, was die Übertragung der Daten angeht, das heist, es findet keine Überprüfung statt, ob die Pakete ankommen, in welcher Reihenfolge sie ankommen oder ob jemand die Pakete abfängt und verändert. Der Vorteil liegt allerdings in der geringen Größe der Pakete, da kaum weitere Informationen mit dem Paket Versand werden müssen.

Unterschied Domain/Tarif/Addons

Die Berechnung von Domains, Tarifen und Addons geschieht separat, um eine passende Berechnung mit entsprechenden Kündigungsmöglichkeiten zu gewährleisten. So werden Domains separat und unabhängig vom gebuchten Tarif berechnet, da HostGenius hier die Rolle des Verwalters übernimmt und der Kunde die Domain eigentlich beim entsprechenden NIC registriert. Damit kann er die Domain auch, obwohl alle Tarife und Addons gekündigt wurden, weiter behalten, um diese z.B. zu einem anderen Provider zu ziehen. Tarife stellen die Grundlage dar, auf der HostGenius technische Leistungen anbietet. So kann über einen entsprechenden Tarif eMail-Funktionalität oder Webspace gebucht werden, der im Verbund mit einer Domain einen entsprechenden Webauftritt ermöglicht. Addons wiederum geben dem Kunden die Möglichkeit, kurzfristig und, wenn gewünscht, auch zeitlich begrenzt, technische Kapazitäten hinzu zu buchen, ohne einen teureren Tarif buchen zu müssen, bei dem auch Ressourcen hinzukommen, die der Kunde eventuell nicht benötigt. So sind Addons in der Lage, den gebuchten Tarif genauer auf die derzeitigen Bedürfnisse anzupassen.

Unterschied eMail-Konto <> eMail-Adresse

eMail-Konto und eMail-Adresse verhalten sich zueinander wie Briefkasten und Briefschlitz (mit Namen). Die Adresse gibt an, in welchen Schlitz die Mail geworfen wird, also an wen sie speziell adressiert ist. Danach landet sie im Briefkasten, also im eMail-Konto. Es kann jeder Adresse ein eigenes Konto zugewiesen werden, oder aber mehrere Adressen laden ihre Post in einem Konto ab, dann hätte man einen Sammelbriefkasten für verschiedene Adressen.

URI (Uniform Resource Identifier)

Unter einer URI versteht man die Angabe, wo eine bestimmte Ressource im Netz zu finden ist. Dies wird, kodiert nach einem bestimmten Schema und erlaubt den Zugriff auf jegliche Ressourcen (Dateien, Netzdienste, Webpages etc.) im Netz.

URL (Uniform Resource Locator)

Gemeinhin ist damit eine Internet- oder auch Webadresse gemeint. Die URL ist eine Unterform der URI, bei der die entsprechende Ressource über Ihren Zugriffsmechanismus definiert wird. So wird eine Webseite, die mit dem Browser angezeigt werden soll, über das Zugriffsprotokoll http (oder auch https) definiert.

USB (Universal Serial Bus)

Ein System zur Verbindung von Computern mit externen Systemen wie Druckern oder ähnlichem.

USV (Unterbrechungsfreie StromVersorgung)

Mit Unterbrechungsfreier Stromversorgung ist ein System gemeint, dass dafür sorgen soll, dass wichtige elektrische und elektronische Geräte nie ohne Stromversorgung sind. Dieses System erkennt, wenn der Strom ausfällt, und schaltet, möglichst ohne Verzögerung, auf eine Notstromversorgung um. Moderne USV-Anlagen sind darüber hinaus auch in der Lage, Stromschwankungen auszugleichen, da diese bei empfindlichen elektronischen Bauteilen zu Schäden führen können.

UTF (Unicode Transformation Format)

Eine Methode, um Schriftzeichen, z.B. in eMails, in eine vom Computer lesbare Form zu bringen.

Update (Domain)

"Update" ist ein englischer Fachbegriff, mit dem Änderungen an den Kontaktdaten der verantwortlichen Personen eines Domainnamens oder an technischen Daten bezeichnet werden. Eine Liste der Angaben, die zu den einzelnen Kontaktpersonen geändert werden können findet sich im Abschnitt 2.2 der Infoseiten zu den Domainendungen.



V

VGA (Video Graphics Array)

Ein Computergrafik-Standard.

VoIP (Voice over IP)

Internettelefonie, also das Telefonieren über eine Internetverbindung anstatt einer Telefonleitung. Ein bekannter Anbieter für Internettelefonie ist Skype (www.skype.com).

VPN (Virtual Private Network)

Ein Virtuelles privates Netzwerk. Ein solches Netzwerk baut auf einem existierenden Netzwerk, meist dem Internet, auf. Allerdings ist es durch Software komplett von diesem physischen Netzwerk abgetrennt und kann nur über bestimmte Eintrittspunkte "betreten" werden. Vorteil eines solchen VPN ist die einfache Realisierung (es müssen keine Kabel verlegt werden, es muss keine zusätzliche Hardware gekauft werden), da auf ein bereits existierendes Netz zurückgegriffen wird, sowie die Sicherheit, die durch das abgetrennte Netz erreicht wird. Anwendungen für ein VPN finden sich z.B. bei Firmenmitarbeitern, die im Homeoffice über das Internet einen abhörsicheren Zugriff auf das Firmennetzwerk benötigen.

VS / VPS (Virtual Server / Virtual Private Server)

Unter einem Virtual Server versteht man einen Server, der im Internet wie ein eigenständiger Server auftritt, obwohl es sich nur um einen von mehreren virtuellen Servern auf einem echten Server-Computer handelt. Jeder dieser Virtuellen Server erhält dabei eine Adresse, unter der er im Netz als eigenständiger Rechner auftritt.

Verbund

Ein Verbund ist ein Datentyp der aus einem oder mehreren Datentypen zusammengesetzt wurde. Die Komponenten eines Verbunds können wiederum Verbünde sein, wodurch auch komplexe Datenstrukturen definiert werden können.



W

WHOIS

Ein Informationssystem, mit dem herausgefunden werden kann, an wen ein bestehender Domainname vergeben ist sowie die zugehörigen Kontaktdaten einsehen kann. Dieses System wird von fast allen Domainvergabestellen kostenlos angeboten. Die Menge an einzelnen Daten, die über diesen Service einsehbar sind, variiert von Domainendung zu Domainendung.

Das System wird meist auf einer Internetseite der Domainvergabestelle, oft auch (automatisierbar) auf einem Server angeboten.

WYSIWYG (What You See Is What You Get)

Bezeichnet das Prinzip, das, z.B. bei der Erstellung eines Dokuments, dasselbe angezeigt wird, was hinterher auch als Ergebnis, z.B. beim Ausdruck auf dem Papier, zu sehen ist. Dieses Prinzip ist auch übertragbar auf Webseiten. Bei der Programmierung direkt mittels HTML sieht man bei der Erstellung der Seite nicht das, was hinterher im Browser ausgegeben wird. Jedoch gibt es bestimmte Webseiten-Baukästen (z.B. den Webbuilder), bei denen das, was man im Browser sieht, direkt bei der Erstellung der Seite vor Augen hat.

Whitelist

Eine Liste auf der IP oder eMail Adressen eingetragen werden, die ohne jede Prüfung durchgelassen werden.



X

XAMPP

Ein Software-Paket, das aus den Programmen Apache, MySQL, Perl und PHP besteht. Diese Open-Source-Programme bilden, neben dem Betriebssystem, die Grundlage der Server-Software, um einen Web-Betrieb zu ermöglichen. Das X am Anfang steht dabei für verschiedene Betriebsprogramme, auf denen dieses Software-Paket laufen kann. Das XAMPP-Paket ist ein ähnliches wie das LAMP-Paket, jedoch eher für Software-Entwicklung geeignet.

XML (Extensible Markup Language)

Bezeichnet eine Programmiersprache zur Darstellung von Daten in Form von Textdateien. Diese Sprache wird häufig beim Datenaustausch über das Internet verwendet, da sie unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem ist.



Y



Z

Zip

Als Zip werden gemeinhin gepackte Dateien genannt. Eine Zip-Datei kann eine oder mehrere Dateien enthalten, welche mit einem passenden Programm (z.B. Winzip oder 7zip) "gepackt" wurden. Dabei werden die Dateien so umgeschrieben, das sie weniger Speicherplatz benötigen. Der Preis dafür ist, das man Sie vor der Verwendung erst wieder entpacken muss, was unter Umständen eineige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Zonentransfer

Bei einem Zonentransfer werden alle Daten, die für eine Domain gespeichert sind, von dem zuständigen DNS-Server auf einen anderen kopiert. Diese Daten beinhalten z.B. A-Record und MX-Record. (Siehe auch AXFR).

Zone-C (Zone Contact)

Der "zone-c" ist der Kontaktdatensatz desjenigen Kontakts, der die Nameserver eines Domainnamens betreut. Dieser Kontakt ist nur dann nötig, wenn eigene Nameserver für den Domainnamen verwendet werden. Es werden in den allermeisten Fällen auch vorgefertigte Nameserver kostenlos mitangeboten. Der Kontakt wird vom Inhaber des Domainnamens ernannt. Es kann sich meistens sowohl um eine Einzelperson oder Gruppen handeln (zum Beispiel eine Firmentabteilung).

Im Regelfall muss von diesem Kontakt ein Name, eine gültige Adresse, eine Telefonnummer, eine Faxnummer und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Einzelne Domainnamen können auch abweichende Mindestanforderungen haben.

Dass die benötigten Daten komplett und korrekt vorliegen ist Vorraussetzung für reibungsloses Funktionieren dieses Domainnamens. Zumeist können die Daten aktualisiert werden, deshalb wird dazu geraten, sie so aktuell wie möglich zu halten. Außerdem ist es ratsam, nicht nur die mindesten benötigten Angaben zu machen, sondern den Datensatz so komplett wie möglich zu gestalten.



Quellenangabe: Wikipedia